Kraftort - Heilig Geist

kirche-kasern-alfred-stolzlechner

 

Ruhen, sich zurückziehen, den Alltag hinter sich lassen, die Seele baumeln lassen. Ferien für Körper und Geist machen inmitten einer unvergleichlichen Frühlingslandschaft.

Die kleine Ortschaft am Ende des Ahrntals, von allen Seiten umgeben von majestätischen Gipfeln und der österreichischen Grenze, ist ein idealer Platz dafür. Schon vor Jahrhunderten wurde hier – ausgehend vom „Schliefstein“– eine besonders positive Energie festgestellt. Deshalb erbaute man hier die heute sagenumwobene Heilig Geist Kirche. Laut Überzeugung, konnte man hier seine Sünden abstreifen, indem man durch die enge Spalte zwischen der Kirche und dem großen Schliefstein ging. Und so, ist der Platz um die Kirche und den Stein herum noch heute ein bekannter und allseits beliebter Kraftplatz.

 

Kasern © Alfred Stolzlechner

 

Kirche: 

Man weiß nicht, wann hier das erste Kirchlein errichtet wurde für die vielen Reisenden, die vor allem den Krimmler Tauern als Übergang in den Pinzgau und nach Salzburg benützten. Sicher ist, dass der Brixner Bischof Kardinal Nikolaus Cusanus im Jahr 1455 die Kirche und einen Friedhof geweiht hat. Dieser war nötig für die Menschen, die bei der Überquerung der Alpen erfroren oder sonst wie zugrunde gegangen sind, und für die Bergknappen des Prettauer Kupferbergwerks.

Schon um 1500 wurde die Kirche vergrößert. In den letzten zehn Jahren sind umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt worden. Leider musste man aus Sicherheitsgründen die Kunstwerke entfernen. Selbst das Wallfahrtsbild wurde für einige Jahre sichergestellt, kam aber 1981 wieder in die Kirche zurück, geschützt durch einen Panzerschrank und in seiner Bedeutung hervorgehoben durch einen Strahlenkranz.

Das Kreuz

Bekannt in dieser Kirche ist das durchschossene Kreuz. Vor etwa 200 Jahren stand es drüben am Weg beim Prastmann-Hof. Ein Schütze soll auf dem Weg zum Preisschießen im Pinzgau daran seine Treffsicherheit erprobt haben. Dreimal traf erden Gekreuzigten freventlich. Drüben erhielt er den ersten Preis, einen Stier, und führte in freudig heim. Als er beim Kreuz vorbei ging, soll das Tier wildgeworden sein und den Schützen getötet haben.

Der Kreuzweg

Ab Kasern bis nach Heilig Geist sind 15 überdachte Holzsäulen aufgestellt, in die Reliefs eingeschnitten sind, welche den Leidensweg des Herrn darstellen. Die Initiative zur Errichtung des Kreuzganges ging im Jahr 1980 vom Jugenddienst des Dekanates Taufers aus, an der Verwirklichung der Idee beteiligten sich die katholischen Jugendgruppen der verschiedenen Pfarreien des Ahrntals sowie auch die Schüler der Schnitzschule von St. Jakob. Hauptmerkmale der einzelnen Stationen sind die figurative Gestaltung, die Einbindung von Symbolen des modernen Lebens sowie die Zuordnung von passenden Stellen aus der Hl. Schrift, welche die immer währende Aktualität der Schrift sichtbar machen und zur Auseinandersetzung mit ihren ewigen Wahrheiten anregen.

menu-1menuclosearrowsbackstardown-arrowsearchcloud-3sportsbagfavoritecalendarcloud-2snowflakecloud-1check-symbolpdf-filecorrect-symbolcloudvertexsleet-1storm-2sleetrainstorm-1stormtransportdouble-bedropeyoutubecomputerbellwordpresstwitterfacebookcable-car-cabinsignerrorslippersshining-sunplay-button