Gesundheitstal

Gesund durch den Urlaub

"Die Natur ist aller Meister Meister, sie zeigt uns erst den Geist der Geister" 

Johann Wolfgang von Goethe 

 

Ein Urlaub soll erholsam sein, er soll Freude bereiten und im besten Fall sogar ein Stück weit gesünder machen. Dafür braucht es weder Arzt noch Medikamente, sondern die richtige Mischung
aus guter Luft, unversehrter Landschaft und dem Wissen um die Heilkräfte der Natur.
Das Tauferer Ahrntal ist wie gemacht dafür. Eingebettet im Naturpark Rieserferner- Ahrn, mit ausgedehnten Wäldern, überaus sauberer Luft und hautfreundlichem Wasser wirkt es wie eine Oase des
Wohlbefindens.

Mit der Heilkraft der Natur

Es ist noch nicht lange her, da pilgerten Fürsten und Prinzessinnen, Großkaufleute und Industrielle aus aller Herren Länder ins Tauferer Ahrntal. Sie kamen aus Ägypten und Marokko, Venezuela und Neuguinea, um in einer Welt, in der die Uhren etwas langsamer zu laufen scheinen, Kraft und Erholung zu tanken.

Anton Mutschlechner, ein wundersamer Arzt aus Sand in Taufers, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Innsbruck, Wien, Berlin und Paris studiert hatte, vermochte sie von Leiden zu heilen, an denen andere Ärzte bislang gescheitert waren. Dabei bediente er sich der Kräuter, die die Bauern auf den Hochalmen pflückten und zu ihm ins Tal brachten.

Der Arzt und das Tal – sie beide stehen in einer Tradition, die seit jeher Wohlbefinden und Gesundheit verspricht. Abgeschieden vom Rest der Welt, mit Bauernhöfen, die sich an Berghängen festkrallen und einer Natur, die sich ungestört entfalten kann, entwickelte sich im Tauferer Ahrntal schon vor Jahrhunderten ein besonderes Heilwissen, das sich bis in die Gegenwart erhalten hat. Es ist das Wissen um die wohltuende Wirkung bestimmter Kräuter und das Bewusstsein um die Kraft, die aus dem Ursprünglichen erwächst.

 

Versuch’s mal!
Die Kelten glaubten, dass in Bäumen gute Geister leben. Wer eine Eiche umarmt und ihr eine Frage stellt, soll nachts im Traum eine Antwort darauf erhalten.

Endlich durchatmen

Wenn Wissenschaftler über die Luft im Tauferer Ahrntal sprechen, dann fallen jede Menge Superlative: Das Ahrntal ist ein Reinluftgebiet, das heißt, es gibt dort kaum Ozon, der Schadstoffgehalt liegt weit unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte und die Konzentration von Pollen ist gering. Der Grund: Im Tal gibt es keinen Durchzugsverkehr, keine belastende Industrie und viele Berge – 80 von ihnen sind höher als 3.000 Meter.
Die Gemeinde von Sand in Taufers hat es sich zum Ziel gesetzt, ein klimaneutraler Ort zu werden, also so zu agieren, dass das Gleichgewicht in der Atmosphäre nicht durch einen zu hohen CO2-Gehalt verändert wird. Diese Politik kommt der Umwelt zusätzlich zugute.

Doch nicht nur hoch oben auf dem Berg, auch tief unter der Erde kann das Ahrntal mit außergewöhnlich guter Luft aufwarten. In den alten Bergwerksstollen von Prettau ist die Luft so rein, dass Asthmatiker und Allergiker frei durchatmen können. Aktuelle Studien haben den positiven Effekt nachgewiesen.

 

Schon gewusst? 

Singen baut Stresshormone ab, stärkt das Immunsystem und hilft gegen Asthma. Im Tauferer Ahrntal gibt es sieben Mal mehr Chöre und Musikkapellen als Gemeinden.

Vom Wasser haben wir's gelernt

Kaum ein anderes Tal in Südtirol ist mit derart viel Wasser gesegnet wie das Tauferer Ahrntal. 38 Gletscher halten das begehrte Nass zwischen Berggipfeln fest. Tiefe Klüfte in Gneis und Granit verschlucken das Wasser und lassen es erst in Talnähe wieder zutage treten.  Wo weicheres Gestein wie Glimmerschiefer vorherrscht, sprudelt es an vielen Stellen als kleine Quellen hervor. Über Waalwege wurde das Wasser früher auf die Felder geführt und zu klappernden Mühlen geleitet, bevor es sich in der Ahr sammelte und hinaus in die weite Welt floss.

Über alle Widerstände hinweg bahnt sich das Wasser seinen Weg und veranschaulicht damit, was es bedeutet, „im Fluss des Lebens“ zu sein. Es trägt die Vergangenheit fort und steuert der Zukunft entgegen. Es hilft loszulassen – sei es innere Schlacken wie äußere Verspannungen. Das Wasser des Tauferer Ahrntals hat sich als besonders hautfreundlich erwiesen. Manche Quellen sind wegen ihres Gehalts an Natrium, Kalzium und Magnesium von alters her als heilsam bekannt.

 

Einfach probieren!
In eine Karaffe mit Wasser gelegt, sollen Bergkristalle – gemeinsam mit anderen Edelsteinen – eine wohltuende Wirkung entfalten.

Kraftort Tauferer Ahrntal

Ruhe finden, loslassen und sich bei jedem Atemzug frei fühlen – das sind die Voraussetzungen dafür, um schwungvoll und heiter durchs Leben zu gehen. Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System, schützt vor Diabetes, trainiert das Immunsystem, macht den Kopf frei und müde Muskeln munter. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich auch Asthma-Beschwerden durch Radfahren, Walken und Schwimmen lindern lassen.

Das Tauferer Ahrntal ist durchzogen von Pfaden, die den Weg in Richtung Gesundheit weisen. Es besitzt Kraftorte, deren besondere Energie seit Generationen zu spüren ist. Hoch auf dem Berg, dem Himmel nahe, wirken die Strahlen der Sonne, in Maßen genossen, heilsam auf Haut und Psyche, heben die Stimmung und klären den Blick. Ob bei leichten Wanderungen, auf anspruchsvollen Touren oder Klettersteigen: Es gilt, das richtige Tempo zu
finden, die Balance zu halten und seine Energien einzuschätzen. Wer in diesem Bewusstsein lebt und im Einklang mit sich selber ist, der kann aus immer neuen Kräften schöpfen.

Ein idealer Platz dafür ist Heilig Geist, die kleine Ortschaft am Ende des Tauferer Ahrntals, von allen Seiten umgeben von majestätischen Gipfeln und der österreichischen Grenze. Schon vor Jahrhunderten wurde hier – ausgehend vom „Schliefstein“– eine besonders positive Energie festgestellt. Deshalb erbaute man hier die heute sagenumwobene Heilig Geist Kirche. Laut Überzeugung, konnte man hier seine Sünden abstreifen, indem man durch die enge Spalte zwischen der Kirche und dem großen Schliefstein ging. Und so, ist der Platz um die Kirche und den Stein herum noch heute ein bekannter und allseits beliebter Kraftplatz.

Sprühregen - Ionenwanderung zu den Reinbachfällen

In der Nähe von Wasserfällen schwirren winzige Wassertröpfchen durch die Luft, die tief in die Atemwege und Lungen eindringen und das Gewebe reinigen können.

Analysen der Paracelsus-Universität in Salzburg haben gezeigt, dass die Reinbachfälle in der Nähe von Sand in Taufers ein idealer Ort sind, um die wohltuende Wirkung der Ionen zu erfahren, jener negativ geladenen Teilchen, die durch den Aufprall des Wassers auf dem Boden entstehen. Nach nur einer Stunde vor Ort beschleunigte sich die Reinigungsrate der oberen Atemwege bei den Probanden um dreißig Prozent, die gefühlte Atemqualität verbesserte sich um 24 Prozent, der subjektiv empfundene Stress ging um mehr als die Hälfte zurück. Drei spektakuläre Wasserfälle, rauschende Stille, Holzskulpturen zum Sonnengesang von St. Franziskus, die Franz-und-Klara- Kapelle, die prächtige Natur entlang des Besinnungweges veredeln diese Wanderung. Unvergessliches Erlebnis, bleibender Eindruck.

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